MyBuechner – post it!

Willkommen bei der Initiative myBuechner.de der KulturRegion FrankfurtRheinMain zu den Georg-Büchner-Jahren 2012/2013 – hier stehen Eure Beiträge!

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Landbote 2012

Video entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen des Goethe-Gymnasium Frankfurt am Main, Februar 2012.
 
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Träume können fliegen

Hier kannst Du den Büchner-Rap „Träume können fliegen“ downloaden.

Du machst deinen Mund nicht auf,
du fürchtest die Konsequenzen.
Deine Meinung ist stark,
doch die Masse hält dich in Grenzen.
So wird die Welt sich nicht verändern,
lass dir nicht das Rückgrat brechen,
in einer nicht gerechten Welt musst du sprechen.
Es wird Zeit, dass ihr es begreift,
dass eine Gesellschaft ohne die Jugend nicht reift.
Sei nicht naiv und glaub nicht jedem Lügner,
sei kreativ und lehne dich auf wie Büchner.
Wir haben den Mut zu sagen was wir denken,
niemand soll es wagen unsere Gedanken wo anders hin zu lenken.
Muss man immer still sein,
dreht man irgendwann durch, so wie Woyzek,
doch wir wollen nicht so enden.
Und so endet auch nicht dieser Reim,
Nein, wir stehen ein für unsere Meinung,
sie ist frei. Sie ist frei wie der Wind,
die Gedanken sind frei
und wir machen weiterhin unser eigenes Ding.

Das geht an alle, die versuchen uns den Mund zu verbieten,
ihr müsst nicht gleicher Meinung sein,
doch uns akzeptieren.
Ob jung oder alt, lasst euch inspirieren,
denn, was immer ihr denkt,
die Zukunft sind wir.

Lasst uns gemeinsam eine Zukunft starten,
anstatt nur zu sagen,
dass wir den Mund zu halten haben.
Gestern Familie, heute Politik, die das Sagen hat.
Stichwort: Redefreiheit, schon mal daran gedacht!?
Stehe dazu, was du denkst, was du sagst, was du tust und was du liebst!
Keiner kann dir was verbieten.
Verfolge deine Ziele und denk daran,
deine Träume können fliegen.
Verteidige deine Meinung zu allem was du sagst,
gib nicht auf, sonst ist es aus und du hast versagt.
Aber verbreitest du sie,
macht sie die Runde wie der Landbote
und sie schlägt durch wie eine Kanone.
Wir bleiben Verfechter von Meinungsfreiheit
aber wir flüchten nicht über die Leiter am Fenster.
Du weißt was ich mein,
weil Zeiten sich ändern,
oder alles bleibt gleich, doch es kommt auf den Mensch an.

Das geht an alle, die versuchen uns den Mund zu verbieten,
ihr müsst nicht gleicher Meinung sein,
doch uns akzeptieren.
Ob jung oder alt, lasst euch inspirieren,
denn, was immer ihr denkt,
die Zukunft sind wir.

Entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen des Goethe-Gymnasium Frankfurt am Main, Februar 2012.
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Leistungskurs Deutsch des Beruflichen Gymnasiums der Max-Eyth-Schule Dreieich: Hofmannsthals Lord Chandos schreibt an Büchners Lenz

 Lieber Jakob Reinhold Michael,

ich sehe viele Gemeinsamkeiten zwischen uns und unseren Gedanken.

Realität ist auch für mich die höchste Kunst. – Das wird mir deutlich, als ich von Deinem Kunstgespräch mit Deinem Freund Kaufmann gehört habe. Wir beide empfinden die Wirklichkeit anders als die Normalbürger. Wir leben in der totalen Gegenwart. Ich versuche zu verstehen, was Du sagst, was Du erlebt hast, und ich fühle mich Dir sehr verbunden. Ich kenne ebenso den Wahnsinn, die Unruhe bzw. die Totalität des Erlebens, den Augenblick, in dem Vorstellung und Realität verschwimmen, in dem Inneres und Äußeres ineinander gehen. Dadurch, dass ich Dir alles erzählen kann, erfahre ich auch Dein Innenleben. Jeder braucht einen anderen, dem er sein Gefühl mitteilen kann, sonst dreht man ab und wird wahnsinnig.

Ich glaube, dass Du sehr verzweifelt warst, und ich denke, dass man Dich besser verstehen kann, als es damals Oberlin getan hat. Leute, die im Alltag aufgehen, verstehen nicht unsere Probleme. Aber das kann und darf nicht der Maßstab sein. Wir beide müssen an die Grenzen der Erfahrung gehen. Ich habe versucht, mich mit Seneca und Cicero zu beruhigen, Du hast es damals mit Goethe oder heiligen Schriften versucht. Es ist allerdings so, dass in unserem Erleben nichts mehr Halt gibt, die bisherigen Traditionen können uns nicht zurückhalten. Wir werden von zu viel Gegenwart erdrückt.

Religion gibt uns Halt, meinst Du. Ich sehe das ähnlich, nur im Sinne einer viel direkteren Erlebnisweise. Ich bin der Meinung, dass die traditionellen Religionen in der Erfahrung von mir und Dir nicht weiterhelfen. Wir erleben Religion extrem nah. Religion kann nicht immer helfen, das war Deine Trostlosigkeit, auch mir kommen wohl die Zweifel. Ich versuche allerdings erst gar nicht, mich direkt mit religiösen Traditionen zu befassen. Ich befasse mich nur mit meiner unmittelbaren Erfahrung. Ich werde auch wie Du, lieber Jakob Michael Reinhold, jahrelang nichts schreiben können, da mir die Erfahrung zu sehr nahegeht. …

Meine strenge Erziehung hält mich am Funktionieren, ich habe Familie und muss für sie sorgen. Bei Dir ist es ähnlich gelagert. Du funktionierst zwar mit dem Preis eines inneren Absterbens und des emotionalen Todes. Für Dich ist die Normalität ebenso wie für mich langweilig, ich kann bestimmte Worte nicht aussprechen. Die Normalität drehst du auch um, Du willst auf dem Kopf gehen und das All liegt für Dich in Wunden. Bei mir ist es allerdings so, dass ich durch die Hinwendung zur Gegenwart auch Trost, Heil und Frieden erfahre. Du siehst eher in Deinen Erfahrungen die innere Zerrissenheit.

Ich bin froh, jemanden gefunden zu haben wie Dich, wir sind uns ähnlich und müssen uns weiter austauschen. Es ist immer gut, sich gegenüber einem anderen zu öffnen. Aber ich weiß, dass ich nicht das mitteilen kann, was ich an Totalität und Tiefe erfahre. Ich bin isoliert von meiner Familie, keiner versteht mich. Ich wende mich an Dich, da ich lange suchen musste, bis ich einen fand, der mich versteht, von Dir erwarte ich allerdings, dass Du mein seltsames Glück und mein Leiden verstehst. Brauchen wir Tipps oder Ratschläge? – Unsere Erfahrung ist genug Halt… „Jeder braucht im Leben Halt“, heißt es. Ich meine allerdings, dass die Erfahrung, das konkrete Erleben genug Halt ist. – Die frühere Erziehung lässt mich meinen Unterhalt verdienen, aber ansonsten lebe ich im Hier und Jetzt. Man verschone mich mit ökonomischen Belangen. Ich lebe nur in der Gegenwart.

Kann ich Dich aufheitern? Mit dem Ratschlag, wieder anzufangen zu schreiben, über die extremen Erfahrungen, kann man Dir und mir nicht kommen. Das Schreiben hilft vielleicht, um sich nicht zerfressen zu lassen von seinen Sorgen. Nach unserer Erfahrung werden wir anders schreiben, wenn wir denn schreiben werden. Auf alle Fälle muss es wahrhaftig sein. Momentan hilft uns nichts, wir können nur abwarten. Manchmal ist das Aushalten, das Nichtstun das Revolutionärste, denn was man uns zu tun vorschlägt, würde nur einen traurigen Ist-Zustand verlängern…

Im Zeitalter der Psychoanalyse will man jedem helfen, (Literatur als Therapie), ich will mir meinen Zustand aber jetzt nicht kleinreden lassen. Wir wollen nicht mehr mit den Leuten reden, aber unter Gleichgesinnten kann man sich ja austauschen. Ich denke, dass wir uns verständlich machen könnten. Die Hoffnung, eine Sprache zu finden, in der wir uns austauschen, treibt mich an zu diesem Brief. Die Gleichgültigkeit und Leere in meinem Leben, die Einsamkeit in meinem Leben, alles zerfällt… bei Dir ist es genauso. Wir sind Leidensgenossen, sollten uns aber nicht bemitleiden, sondern weiter in der Dunkelheit fortschreiten. Uns gemeinsam ist die Lebenseinstellung, unser Kunstverständnis.

Ich weiß nicht, wie weit es noch mit mir kommt, ob ich auch irgendwann die Toten auferwecken will. Ich kann dir aber jetzt versichern, dass ich nie mein Gefühl verraten werde. Diese Einstellung, das ist mir bewusst, ist hochproblematisch und unvorteilhaft für das Weiterkommen im Leben. Aber ich will nicht davon ablassen. Unser Schicksal ist das des Einsamen. Ich mache mir bisher noch nicht so viele Gedanken wie Du; wir sind Brüder im Geiste; ob ich noch dahin komme, wo Du bist, ist offen.

Mit vielen herzlichen Grüßen

Dein Philipp (Lord Chandos)

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Mein Bruder Georg…

Der Deutsch Leistungskurs der 12. Klasse der Max-Eyth-Schule, Dreieich, entwickelte nach dem Besuch des Büchnerhauses in Riedstadt/Goddelau Statements zu Büchners Position und mögliche Äußerungen aus seinem Umfeld.

Ich schätze meinen Bruder Georg, weil er ein Familienmensch ist.
Mein Freund Georg war ein mutiger Mann.
Ich danke meinem Verlobten, Georg, für seine Vertrauenswürdigkeit.
Mein Schüler Georg Büchner war ein fleißiger Junge.
Büchner kämpfte für seine Überzeugungen.
Ich, als Georg Büchner, bin stolz, dass ich so viel bewegen konnte.
Mein Sohn Georg machte mich immer stolz.
Mein Nachbar Georg war ein intelligenter Mann.
Ich schätze meinen Bruder Georg da er nicht den ihm vorgeschriebenen
Weg seines Vaters eingeschlagen ist.
Mein Bruder Georg hat immer seine Ziele verfolgt.
Mein Bruder Georg hat den Grundstein für die heutige Gesellschaft gelegt.

Georg Büchner

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Rudolf-Koch-Schule Offenbach: Leonce und Lena modern

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 an der Rudolf-Koch-Schule Offenbach produzierten Ende Februar 2013 eine Sondersendung des Standby-YOUgendmagazins zu myBuechner.de für den Offenen Kanal. Gemeinsam mit der Medienetage Offenbach erarbeiteten sie Filme und Hörspiele, in denen sie Büchners “Leonce und Lena” für sich interpretierten und Szenen daraus in die heutige Zeit versetzten.

http://www.mediathek-hessen.de/index.php?ka=1&ska=medienview&idv=6311


Hörspiele:Leonce und Lena

Semanur, Larissa, Patrick und Marius: Leon und Lena
Leon und Lena chatten seit einem Monat, aber sie haben sich noch nie getroffen. Der gemeinsame Freund Valentin arrangiert ein Blind Date, beide wissen nicht, dass sie sich aus dem Chat kennen. Leon berichtet Lena im Chat vom Treffen….

Soumia, Soumia, Nabil und Alim

Moussa, Jan, Luka und Taoufik (Sabrine)

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“Hart aber Fair”: Talkrunde mit Georg Büchner

Schülerinnen und Schüler des Deutsch-LK der Bertolt-Brecht-Schule Darmstadt produzierten eine Sonderausgabe der Talkshow „Hart aber fair“ und luden als Talkgast Georg Büchner ein.

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Georg Büchner vor Gericht


Schülerinnen und Schüler des Deutsch-LK der Bertolt-Brecht-Schule Darmstadt inszenieren eine Gerichtsverhandlung: Die Anklage wirft Georg Büchner staatsfeindliche Aktionen vor, die Verteidigung kontert, der Staat selbst stelle eine Gefahr dar. Leitung: David Ederberg.

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Friede den Hütten…

Video entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen der Falk Schule Frankfurt am Main, Oktober 2012.
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Büchners kurzer Weg

Video entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen der Falk Schule Frankfurt am Main, Oktober 2012.
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Krieg den Palästen…

Fotoserie entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen der Falk Schule Frankfurt am Main, Oktober 2012. (Karan & You-Pu)

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Arbeit, Kerker, Tod

Arbeit

Kerker

Tod

 

 

Fotoserien entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen der Falk Schule Frankfurt am Main, Oktober 2012. (Zebi & Pinar)

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Fight of the Night

Fotoserie entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen der Falk Schule Frankfurt am Main, Oktober 2012. (Soleiman & Morad)

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Herr zerbrich den Stecken…

 

Fotoserie entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen der Falk Schule Frankfurt am Main, Oktober 2012. (Elvir & Souheil)

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myBuechner – die Radioshow

Anmoderation

Profil Georg Büchner

Umfragen

Interview

Kommentare zu Büchner

Abmoderation

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 der Georg-Büchner-Schule in Frankfurt haben in einer Projektwoche eine Radiosendung zu Georg Büchner mit der Medienpädagogin Alia Pagin produziert, die am 19.10.2012 bei radio x ausgestrahlt wurde.
Die Sendung wird am 30. November 2012 um 15 Uhr auf radio x im medienpädagogischen Fenster AcademyX wiederholt. Mehr Infos auf: www.radiox.de

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Projekt mit Radio X – im Studio

Endlich ist der große Tag gekommen! Ganze fünf Tage lang haben Burcu, Sevda, Adrian und Philmon am myBuechner Projekt zusammen mit Radio X gearbeitet und heute können sie endlich das Ergebnis im Radio anhören.

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myBuechner und Radio X Projekt

Die Schülerinnen Burcu und Sevda und die beiden Schüler Philmon und Adrian der Georg Büchner Schule in Frankfurt am Main nehmen alle am myBuechner Projekt zusammen mit Radio X teil. Dabei lernen sie Georg Büchner im Georg Büchner Haus kennen, diskutieren über dessen Zitate und führen Interviews. Die Aufnahmen und Kommentare werden von Frau Alia Pagin, einer Mitarbeiterin des Radios X, zu einem einstündigen Radiobeitrag zusammengeführt, der am Freitag, den 18.10.12 um 15 Uhr auf Radio X zu hören sein wird.

Besonders erwähnenswert dabei ist, dass sich die dreizehn- bis fünfzehnjährigen Schüler freiwillig in der Ferienzeit in der Schule treffen, um das Projekt mitzugestalten. „Besser als sich zu Hause zu langweilen“, meint Philmon dazu. Weiterlesen

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Büchner-Modemacher

Klasse 8, Georg-Büchner-Gymnasium Bad Vilbel (Lehrerin Maike Wirth)Klasse 8 des Georg-Büchner-Gymnasiums Bad Vilbel (Lehrerin Maike Wirth)

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Georg-Büchner-Schule Bad Vilbel: Büchner vor Gericht

von Nils und Moritz

Nachdem wir mit dem Zug nach Goddelau gefahren waren, sind wir durch die wunderschöne Stadt zum Geburtshaus Georg Büchners gelaufen. Dort angekommen konnten wir in der alten Stallerei vor strömendem Regen Unterschlupf finden. Unsere Klasse wurde in zwei große Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe blieb in der Stallerei und die andere Gruppe konnte in das Geburtshaus, sich dort alles anschauen und dann in kleineren Gruppen zusammen Aufgaben bearbeiten.

Schuldig?
Die Aufgabe unserer Gruppe bestand darin, Argumente zu finden, die wir in einem Gerichtsprozess als Staatsanwälte gegen Büchner verwenden können. Sein „Verbrechen“ war, dass er mit politisch Gleichgesinnten den „Hessischen Landboten“ herausgab, in dem er statistisches Material zu den Ausgaben des Staates veröffentlichte.

Bei der Sammlung von Argumenten halfen uns die vielen Texte und Zitate, die überall in der Ausstellung im Büchnerhaus zu finden waren. In der Mittagspause stellten die Mitarbeiterinnen Getränke und Kekse für uns bereit. Nach dieser kleinen Unterbrechung präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse. Wir bereiteten Rollenspiele vor und zeigten selbst gemalte Bilder der ganzen Klasse in der Stallerei.

Das Urteil
In unserem Rollenspiel führten wir die Anklage im Prozess gegen Büchner mit folgenden Argumenten: Georg Büchner besorgte illegal Staatsgeheimnisse, fasste sie zusammen und veröffentlichte sie. Dadurch hat er besonders die unteren Gesellschaftsschichten zum Aufstand aufgehetzt und den öffentlichen Frieden gefährdet. Er sagte auch: „Ich benutze jeden Vorwand, um mich von meiner Kette loszumachen.“ Nachdem die Verteidigung ihre  entlastenden Argumente vorgelegt hatte, kamen die Richter zu dem Entschluss, dass Georg Büchner für ein paar Monate ins Gefängnis müsse und danach auf Bewährung entlassen werde.

…Ein gelungener Tag!
Alle bekamen eine Sammlung mit Bildern und Texten zum Workshop. Abschließend sollte sich jeder aus der Klasse zu einer Person aus Büchners Leben Gedanken machen und diese in einer Abschlussrunde der Klasse vorstellen.

Dieser Tag war sehr aufschlussreich und interessant. Man konnte viele Details aus Büchners Leben mitnehmen und so manches über die damalige Zeit und die Lebensumstände lernen.

 

Georg WER?

von Bianca und Nadine
Zum Anlass des 200. Geburtstags von Georg Büchner haben wir das Büchner-Haus in Goddelau mit der Klasse besucht. Als wir ankamen, hatten wir keinerlei Vorstellungen über das Leben Georg Büchners. Seine Tätigkeiten waren uns völlig unbekannt. So wurde uns also an diesem Tag viel über ihn vermittelt und wir haben eine Menge davon mitgenommen.

Büchner’s Leben und Werke
Wir waren erstaunt darüber, wie viele Menschen ihn unterstützten und für was er sich eingesetzt hat. Seine Fähigkeiten waren vielfältig, sodass zahlreiche Lebenswerke von ihm entstanden sind. Darunter fallen zum Beispiel die bekannten Dramen „Dantons Tod“ oder „Woyzeck“. Außerdem erfuhren wir einiges über seine Familie, die ebenfalls in der Öffentlichkeit engagiert war. Seine Schwester Luise gründete beispielsweise einen Frauenverein, während sich sein Bruder Ludwig viel für die Forschung einsetzte und noch heute als ein Vertreter der Naturwissenschaft gilt.

Das haben wir mitgenommen…
Die Führung, die wir in Gruppen besuchten, war sehr interessant, denn wir lernten seine verschiedensten Lebensabschnitte und sein Umfeld kennen. Die Leute, die uns betreuten, beantworteten alle aufkommenden Fragen und erklärten Einzelheiten sehr genau. In Kleingruppen erarbeiteten wir unterschiedliche Aufgabenbereiche. Vom Zeichnen bis hin zu Rollenspielen war alles dabei.

Der Tag bleibt uns positiv in Erinnerung. Da wir vom Georg-Büchner-Gymnasium kommen, wissen wir nun endlich, wer unser Namensgeber eigentlich war.

 

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Georg-Büchner-Schule Bad Vilbel: Büchner-Mode(rn)

 

An einem Projekttag des Georg-Büchner-Gymnasiums in Bad Vilbel haben sich die Schüler in Kleingruppen auf verschiedene Weise kreativ mit Zitaten und Schriften des Schriftstellers und Revolutionärs beschäftigt.

Eine Gruppe hat Büchners Flugschrift “Der Hessische Landbote” – in der er die Landbevölkerung unter dem Motto “Friede den Hütten, Krieg den Palästen” zur Revolution gegen die Unterdrückung aufgerufen hat – als Basis für Karikaturen gewählt. Alexandra (13) hat Büchner gezeichnet, der in einer Hand eine Hütte hochhält, während er mit dem Fuß auf einem Adelspalast steht – im Hintergrund sind demonstrierende Bauern zu sehen.

Die Schüler haben sich auch Gedanken zu Büchners Aufrufen zur Gewalt gemacht. So habe Gewalt im 21. Jahrhundert eine andere Dimension als zu Büchners Zeiten, gibt Anton (14) zu bedenken. “Heute gibt es Massenvernichtungswaffen, während damals Einzelne gegeneinander losgegangen sind – das war etwas anderes”, sagt er. Andere Schüler haben Büchners Zitat “Moral ist, wenn man moralisch ist” mit entsprechender Farbe auf T-Shirts aufgemalt.

(Frankfurter Neue Presse, 27.06.2012)

 

Eindrücke vom Workshop im Büchnerhaus

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Friede den Hütten! Krieg den Pallästen!

Friede den Hütten! Krieg den Pallästen! – Szenische Collage anlässlich des 175 Todestages von Dr. Friedrich Ludwig Weidig. Im Rahmen einer Feierstunde der öffentlichen Stadtverordnetenversammlung im Bürgerhaus Butzbach am 23. Februar 2012.
Fünf szenische Standbilder, konzipiert und durchgeführt von Schülerinnen und Schülern des Grundkurses Deutsch der Stufe 12 der Weidigschule Gymnasium Butzbach. Leitung: Ulrike Krystek-Theissen
 
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MyBuechner.de war zu Gast auf den Hanauer Schultheatertagen 2012!

Die Theatertage standen unter dem Motto “Georg Büchner: erinnern, bearbeiten, aktualiseren.” Besucher, Darsteller und die Schülerredakteure der Theatertage-Zeitung posteten Fotos und Kommentare zu den Aufführungen.

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2 von 5 Woyzecks im Gespräch

Interview mit zweien der fünf Woyzeck-Darsteller des Stückes “Woyzeck und Marie” des Lichtenberg Oberstufengymnasium. Weiterlesen

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Woyzeck & Co. (Lichtenberg Oberstufengymnasium)

So, jetzt noch mal Hallo. Das Stück war, wie ich finde, in seiner Kreativität spitze. Es muss schon eine Menge Denkarbeit dazu gehören, um auf so eine Idee zu kommen. Weiterlesen

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Freiheit

Fotoserie entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen des Goethe-Gymnasium Frankfurt am Main, Februar 2012.
 
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Sprich!

Fotoserie entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen des Goethe-Gymnasium Frankfurt am Main, Februar 2012.
 
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Sehen

Fotoserie entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen des Goethe-Gymnasium Frankfurt am Main, Februar 2012.
 
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Befragung zu Georg Büchners Idealen

Fotoserie und Befragung entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen des Goethe-Gymnasium Frankfurt am Main, Februar 2012.
 
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Zensur

Fotoserie entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen des Goethe-Gymnasium Frankfurt am Main, Februar 2012.
 
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Hoffnung

Fotoserie entstanden im Gallus Zentrum mit Jugendlichen des Goethe-Gymnasium Frankfurt am Main, Februar 2012.
 
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