Woyzeck & Co. (Lichtenberg Oberstufengymnasium)

So, jetzt noch mal Hallo. Das Stück war, wie ich finde, in seiner Kreativität spitze. Es muss schon eine Menge Denkarbeit dazu gehören, um auf so eine Idee zu kommen. Dafür gibt’s ein Like-Daumen. Anfangs war es nicht ganz klar, wer welche Person spielte, doch dies änderte sich mit Zeit und dem Verlauf des Theaterstückes. In diesem Spiel ging es also um diesen Jungen, Franz Woyzeck mit Namen. Er hetzt von Arbeit zu Arbeit um seine Frau und ihren Sohn zu ernähren. Diese, Marie, gibt sich dann allerdings irgendeinem daher gelaufenen Kerl hin der tatsächlich behauptet: „Männer müssen saufen!“. Das kommt mir bekannt vor. Das Ende ist dann auf seine eigene Weise tragisch, ich meine wer kommt schon drauf das der Franz seine Frau ermordet?! Wenn heute eine Fremd geht wird sie nur als *piep* beleidigt oder ähnliches Unaussprechliches. An dem Stück saßen die Schüler des LOG`s  ca. 6 Monate und das Ergebnis ist wie folgt: 5 Woyzecks, 7 Maries,  4 Machos (davon 2 Weiblich), 4 Doktorinnen und 3 Hauptmänner. Jeder hat seine Rolle bekommen und es lief wie am Schnürchen. Dies vermittelt den Eindruck, dass die Akteure damit sagen wollen, dass es jedem passieren könnte, das es da draußen Leute gibt die sich wund arbeiten während andere sie wie Dreck behandeln und das es auch weibliche Machos gibt, was natürlich schlecht für die Männerwelt ist. Wer schlägt schon bitte eine Frau mal einfach auf die frisch gepuderte Nase. Alles in allem ist das Stück gut umgesetzt worden und zeigt das es auch möglich ist ein Stück mit wenigen Rollen, so zu besetzen das jeder Mal im Mittelpunkt steht. Mein Respekt an euch! (Christopher Benz/Zeitungsteam)

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